Selten lag die Fachmesse so spät im Frühjahr, das Wetter könnte dennoch besser sein. Seit Sonntagabend gibt es Regen in unterschiedlichen Intensitäten, aber er ist immerhin relativ warm. Den Auftakt am Sonntag macht erneut der Empfang der Arbeitsgemeinschaft von Jugendbuchverlagen, zu dem Kristy Koth aus dem Vorstand und Geschäftsführerin Barbara Müller begrüßen.
Nach dem ersten Messetag am Montag trifft man sich u.a. bei den Empfängen des österreichischen sowie des schweizerischen Gemeinschaftsstandes.
Am Dienstag wird der neue ALMA-Preisträger bekanntgegeben. Viele freuen sich mit dem kanadischen Bilderbuch-Künstler Jon Klassen. Der andauernde Regen sorgt dafür, dass die Hallen ordentlich gefüllt sind – Termine nach draußen zu verlagern, ist in diesem Jahr kaum möglich. Viele der Fachbesucher:innen aus Deutschland sind mit der Frage konfrontiert, wie sie angesichts der Streiks der Lufthansa die Heimreise organisieren sollen. Schon die Fahrt zur Messe innerhalb Bolognas ist eine Herausforderung: Die Busse sind so überfüllt, dass manche gut eine Stunde im Regen warten, bis sie einsteigen können. Aber Widrigkeiten ist die Branche gewohnt. Spätestens beim Empfang am Gemeinschaftstand der deutschen Verlage feiert man viele Wiederbegegnungen.
Am Mittwoch sind die Hallen schon deutlich leerer. Einige finden Zeit für die Illustrator:innen-Ausstellung im Eingangsbereich. Auch Norwegen präsentiert sich dort als Gastland. Am Abend gibt es die Gelegenheit, eine oder mehrere der zahlreichen Ausstellungen in der Stadt zu besuchen, z.B. die von Daniela Kulot und Henning Löhlein oder eine von Sven Völker.
Der Donnerstag überrascht mit Sonne und 20 Grad Wärme. Ein Besuch in der Ausstellung mit Originalen von Eva Lindström wird der krönende Abschluss anregender Tage.
Während der Messe entsteht an dieser Stelle ein Fotoalbum aus Bologna, ein ausführlicher Messebericht folgt.