Sachbücher

Das Sahnehäubchen unter den Steine-Büchern

Harte Fakten, fluffig aufbereitet: Das Sachbuch „Steine! Ganz schön genial“ überzeugt durch schöne und einprägsame Bilder – sowohl auf der Textebene als auch bei den Illustrationen.

Die Mär von der Leistungsgesellschaft

Gerda Raidt erklärt Kindern, was Klassismus ist. Mit ihrem „Klassenbuch“ ergreift sie Partei und rüttelt auf. Ungewöhnlich für ein Kindersachbuch? Eher erstaunlich, dass es vor ihr noch niemand so gemacht hat.

Warte, Zeit …

Geduld muss man lernen. Kinder haben dafür selten gute Vorbilder unter den Erwachsenen. Daher können sie ein Sachbuch wie „Warte mal …“ gut gemeinsam lesen, egal wie lange es dauert.

„Hoffentlich wird sie 100 Jahre alt …

… und ich auch!“ Antje Damm zeigt in ihrem erzählenden Sachbuch „Agathe“, welch faszinierende Tiere Schildkröten sind – und was es bedeutet, sie als Haustier zu halten. Alle Geschichten sind „genauso passiert und wirklich wahr“.

Die Kunst des Protestierens

Manche Sachbücher ereilt eine traurige Aktualität. De Nichols zeigt in „Auf die Straße!“, welch gesellschaftliche Relevanz Kreativität entfalten kann. Und gibt Tipps für alle, die selbst aktiv werden möchten.

Hausgeschichten

Der Autor Thomas Harding und die Illustratorin Britta Teckentrup haben zusammen bereits vier Bilderbücher geschaffen, in denen von Häusern und ihren Bewohner:innen erzählt wird. Im Mittelpunkt des neuen Bandes steht Judith Kerr.

Bodenschätzchen

Wie gut die Ernte in Herbst ausfällt, hängt entscheidend von der Qualität der Erde ab. Wer daran alles mitarbeitet – vorausgesetzt, die Menschen lassen ihnen freie Bahn –, zeigen Elisabeth Etz und Nini Spagl in ihrem Sachbuch „Wo die wilden Würmer wohnen“.

Textile Heldinnenreise

Vier Frauen haben in vier Jahren ein Sachbuch über die Frage entwickelt, welche Haltung wir zu unserer Kleidung haben. „Hunderunde“ startete als Crowdfunding-Projekt und hat mit oekom kurz vor Erscheinen einen Verlag gefunden.

„Jeder Strich hat nur eine einzige Chance“

Sachbilderbücher sind für Vitali Konstantinov eine Form des Weitererzählens von Dingen, die ihn begeistern – und dazu gehören Zupfinstrumente. Zu sehen in „Crazy Strings“ – und in seinem Skizzenbuch.

„Das Patriarchat ist in so gut wie jedem Bilderbuch“

Mareike Fallwickl hat einen Essay geschrieben, in dem sie begründet, „Warum wir einen neuen Feminismus des Miteinanders brauchen“. Gedankenanstöße auch für die Kinderbuchbranche, in der mehrheitlich Frauen arbeiten