Im Troisdorfer Bilderbuchmuseum zeigt eine Doppel-Ausstellung Werke von F.K. Waechter und seinem Sohn Philip Waechter. Eine Einladung, nicht nur besondere Illustrationen zu bestaunen, sondern auch über das zutiefst menschliche Beziehungsgeflecht dahinter nachzudenken.
Betritt man das Bilderbuchmuseum, sind in den unteren Räumen Arbeiten von F.K. Waechter zu sehen, die vom Wilhelm-Busch-Museum in Hannover ausgeliehen wurden. In der ersten Etage erhält man Einblick in das Werk von Philip Waechter, das in dieser Breite wohl noch nicht zu sehen war. Dazwischen: Fotos, Briefe, Skizzen und persönliche Notizen.
Um sie auszuwählen, hatte Philip wochenlang Mappen, Kisten und Schubladen erforscht – und wurde dabei auch mit vielen persönlichen Erinnerungen konfrontiert. „Das war schön, aber teilweise auch traurig und schmerzhaft“, erklärte er am Sonntag bei der Ausstellungseröffnung in einem Gespräch mit Benno Hennig von Lange (Literaturhaus Frankfurt) in der Remise von Burg Wissem. Friedrich Karl Waechters Todestag jährt sich morgen zum 21. Mal. Er starb am 16. September 2005, kurz darauf wurde Philip Waechter selbst Vater.