Das Sahnehäubchen unter den Steine-Büchern

Harte Fakten, fluffig aufbereitet: Das Sachbuch „Steine! Ganz schön genial“ überzeugt durch schöne und einprägsame Bilder – sowohl auf der Textebene als auch bei den Illustrationen.

Ein rasiermesserscharfer Stein: Obsidian. Ein Stein, der übel riecht: Kambrische Stinkkalke. Ein Stein, der bei der Photosynthese von Cyanobakterien entsteht: Stromatolith. Das sind drei Beispiele aus dem SachbuchSteine! Ganz schön genial (Gerstenberg) von Stepha Quitterer und Lina Seybold mit Illustrationen von Linda Wolfsgruber. Insgesamt nimmt sich das Trio 29 Fälle aus dem Steinbruch der Geologie vor. Dabei hat ihr Buch wenig mit einem Bestimmungsbuch zu tun, wie es schon einige gibt. Vielmehr erzählt es Grundlegendes wie Kurioses aus der Erdgeschichte und stellt immer wieder Zusammenhänge zum menschlichen Leben her. Mit Bimsstein wird das Panoptikum eröffnet:

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Manchmal ist man gezwungen, die eigene Komfortzone zu verlassen – und dann entsteht etwas wunderbar Kreatives. Davon erzählt Anne-Kathrin Behl in ihrem Bilderbuch „Stock & Stein“.
Eine Graphic Novel hat den Deutschen Sachbuchpreis 2025 gewonnen: Fünf Jahre lang hat Ulli Lust an „Die Frau als Mensch. Am Anfang der Geschichte“ gearbeitet. Ihre Bilderzählung macht Frühgeschichte nahbar – und räumt mit einigen Mythen auf.