„Denn der Sommer gehört uns allen“

Zwischen dem Wunsch nach Freiheit mit Leichtigkeit und der Notwendigkeit von Verantwortung mit Verwurzelung: Warum es sich lohnt, das Kinderbuch „Sie flogen einen Sommer lang“ (wieder) zu lesen.

Summer Birds, wie der Titel aus dem Jahr 1962 im Original heißt, ist Auftakt einer Trilogie der britischen Schriftstellerin Penelope Farmer. Sie flogen einen Sommer lang wurde von Claudia Feldmann neu übersetzt und liegt nun bei Insel vor. Erstmals hatte Gustav Keim das Buch 1966 für den Boje Verlag ins Deutsche übertragen. Damals stammten die Illustrationen von Lilo Rasch-Nägele, die Neuausgabe hat Barbara Yelin bebildert.

Die Geschichte spielt in einem Dorf in England. Die Schwestern Emma und Charlotte leben in einer Villa mit ihrem Großvater und einer Haushälterin. Über die Eltern erfährt man so gut wie nichts, nur an einer Stelle wird erwähnt, dass der Vater Seemann war. Die Dorfschule ist klein, die Kinder werden in einer Klasse von Miss Hallibutt unterrichtet.

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Ein zugefrorener See mitten im Sommer – und niemand hat eine Erklärung dafür. In Will Gmehlings Erzählung „Der Sternsee“ ereignet sich aber noch ein ganz anderes, viel größeres Wunder.
Die Künstlerin Isabel Pin hat für ihr Sachbuch über Ada Blackjack akribisch recherchiert – und ist in Alaska sogar mit einem sehr kleinen Flugzeug über ihren Geburtsort geflogen. Die Geschichte hinter dem Buch – von einer mutigen Frau über eine mutige Frau.