Die Jurysitzung ist schon eine Weile her, mit der Bekanntgabe der Ergebnisse hat es eine Weile gedauert. Nun hat der Staatsminister für Kultur und Medien Wolfram Weimer die Preisträger des Deutschen Buchhandlungspreises 2025 bekanntgegeben. Sofern sie nicht ohnehin eine Reise zur Leipziger Buchmesse geplant hatten, schauen sich viele von ihnen derzeit nach einer Übernachtungsmöglichkeit um. Denn die Preisverleihung, bei der bekannt wird, wer in welcher Kategorie gewonnen hat, ist für den 19. März im Rahmen der Frühjahrsmesse geplant.
Von der Bundesregierung ausgezeichnet werden zum elften Mal Buchhandlungen, die sich in besonderem Maße um das Kulturgut Buch und das kulturelle Leben vor Ort verdient gemacht haben. Für den Deutschen Buchhandlungspreis stehen jährlich insgesamt eine Million Euro aus dem Bundeskulturhaushalt zur Verfügung. Die Gewinner, sortiert nach Bundesländern:
Welche dieser Buchhandlungen in den Preiskategorien „besonders herausragende Buchhandlung“ (fünf Preise dotiert mit jeweils 15.000 Euro) und „beste Buchhandlung“ (drei Preise dotiert mit jeweils 25.000 Euro) ausgezeichnet werden, wird bei der Preisverleihung auf der Leipziger Buchmesse am 19. März verkündet. Alle übrigen Preise sind mit jeweils 7.000 Euro dotiert.
Die Gewinnerinnen und Gewinner wurden von einer unabhängigen Jury ausgewählt. Deren Mitglieder sind Jörg Englbrecht (Wagenbach Verlag), Anne Friebel (Palomaa Publishing), Thomas Kohle (Aufbau Verlag), Margit Lesemann (Journalistin), Lena Renold (Dienstleisterin Vertrieb und Marketing) und Dr. Michael Schmitt (Literaturkritiker und Autor).
Partner des Deutschen Buchhandlungspreises sind die Kurt-Wolff-Stiftung und der Börsenverein des Deutschen Buchhandels.
Außerdem werden weitere zehn undotierte Gütesiegel an Buchhandlungen vergeben, deren Jahresumsatz in den vergangenen drei Jahren im Durchschnitt über einer Million Euro lag. Dazu zählen folgende Buchhandlungen: