Gerda Raidt erklärt Kindern, was Klassismus ist. Mit ihrem „Klassenbuch“ ergreift sie Partei und rüttelt auf. Ungewöhnlich für ein Kindersachbuch? Eher erstaunlich, dass es vor ihr noch niemand so gemacht hat.
Klassenbuch sei ein Buch vom wirklichen Leben, erklärt die Autorin gleich auf der ersten Seite. „Was hier steht, ist erforscht. Nichts ist ausgedacht. Es stimmt. Es ist bewiesen. Und trotzdem wird nicht gern darüber gesprochen.“ Gerda Raidt nimmt sich einem unbequemen Thema an, bricht das, was in Belletristik und Sachbuch für Erwachsene in den vergangenen Jahren mehr Raum erhalten hat, auf einfache Worte und klare Bilder herunter.