„Er hat queere Lebensrealitäten sichtbarer gemacht“

Der US-amerikanische Autor Benjamin Alire Sáenz ist am 28. Juli im Alter von 71 Jahren gestorben. Seine Geschichten um „Aristoteles und Dante“ fanden und finden auch in Deutschland viele Leser:innen.

„International zählt Benjamin Alire Sáenz zu den wichtigen Stimmen einer lateinamerikanischen, queeren (Jugend)literatur, die Fragen von Identität, Herkunft und gesellschaftlicher Wirklichkeit ins Zentrum rückt“, schreibt der Thienemann Verlag in einer Mitteilung. Bei den Stuttgartern sind drei Titel von ihm erschienen. 2014 kam Aristoteles und Dante entdecken die Geheimnisse des Universums in deutscher Übersetzung von Brigitte Jakobeit heraus, wurde viel besprochen und erhielt 2015 eine Nominierung zum Deutschen Jugendliteraturpreis. In der Jurybegründung hieß es:

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