Anna Kindermann hat „Die Legende von Artus“ neu erzählt, und Bea Davies hat sie illustriert. Entstanden ist ein Bilderbuch, das aus einem alten Stoff Werte herausarbeitet, die heute aktueller denn je sind.
Ob es Artus wirklich gegeben hat, wisse man nicht so genau, erklärt Anna Kindermann in den Anmerkungen am Ende des Buchs. Seine Geschichte gibt es in zahlreichen Variationen. Erste schriftliche Nachweise stammen aus alten walisischen Texten aus dem 9. Jahrhundert, die Ritter der Tafelrunde kamen im 12. Jahrhundert dazu. „In all diesen Erzählungen spürt man viel von den Werten, die im Mittelalter besonders wichtig waren: Ehre, Treue, Mut und Zusammenhalt. Deshalb hat sich die Artus-Sage immer wieder inhaltlich verändert, je nachdem, was die Menschen zu ihrer Zeit für wichtig hielten.“