Nach vielen Veröffentlichungen hat Ulrike Möltgen zum ersten Mal einen eigenen Text illustriert. „Ich war die ganze Welt“ handelt von einem Traum, den Betrachter:innen auch ganz anders erzählen könnten. Ein Besuch in Wuppertal.
Auf dem Treppenabsatz kommt mir Mila entgegen. Der Hund begrüßt mich und begleitet mich auf den letzten Stufen zur Altbauwohnung, in der Ulrike Möltgen lebt und arbeitet. Die Künstlerin ist in Wuppertal-Elberfeld geboren und nie weggezogen. Oft wird ihr Name in einem Atemzug mit der Bezeichnung „Erlbruch-Schülerin“ genannt. Sie hat bei dem vor drei Jahren gestorbenen ALMA-Preisträger Wolf Erlbruch studiert, was gewiss keine leichte Schule war, aber letztlich Ansporn, einen eigenen künstlerischen Weg zu gehen. Mit jedem neuen Buch zeigt Ulrike Möltgen eine neue Facette – nun auch mit Ich war die ganze Welt.