Klett Kinderbuch verschenkt ein „Buch gegen die Hetze“ im Klassensatz

26. August 2026

Der Klett Kinderbuch Verlag verschenkt Klassensätze des Buches Manchmal male ich ein Haus für uns von Alea Horst und Mehrdad Zaeri. Der Titel war 2023 für den Deutschen Jugendliteraturpreis in der Kategorie Sachbuch nominiert. Mit der Aktion möchte der Leipziger Verlag Lehrkräfte dabei unterstützen, mit Kindern über das Thema „Fluchterfahrung“ ins Gespräch zu kommen – und damit Vorurteilen und Feindbildern entgegentreten. Das Angebot richte sich insbesondere an Schulen in Regionen, in denen rechtspopulistische Positionen stark verbreitet sind.

Kinderporträts von Alea Horst aus dem Buch „Manchmal male ich ein Haus für uns“

Manchmal male ich ein Haus für uns verbindet Fotografien von Alea Horst mit Interviews von Kindern, die ihre Flucht und den Alltag im Flüchtlingslager auf der Insel Lesbos schildern. Es erzählt auch von den Träumen der Kinder und schafft einen persönlichen Zugang sowie eine überraschende Nähe zwischen den Betroffenen und Kindern, die im sicheren Deutschland leben. Mehrdad Zaeri hat das Buch illustriert.

Lehrer:innen können für ihre Schule kostenlos Klassensätze anfordern, solange der Vorrat reicht. Das Buch eignet sich für den Einsatz in den Klassenstufen 4 bis 8. Der Verlag bittet interessierte Schulen um eine Mail an info@klett-kinderbuch.de mit Schulanschrift und gewünschter Anzahl der Bücher. Nähere Informationen zum Buch sowie Unterrichtsmaterialien und die vollständigen Trankripte der Interviews von Alea Horst gibt es auf der Webseite des Klett Kinderbuch Verlags.

Verlegerin Monika Osberghaus erklärt:

„Wir haben mit diesem Buch erlebt, dass Kinder mit starker Empathie reagieren, wenn ihnen klar wird, dass die geflüchteten Kinder so sind wie sie – mit ihren Glücksmomenten und Hoffnungen. Wir möchten nicht hinnehmen, dass das Thema – speziell hier in Ostdeutschland – derart negativ behandelt wird. Dies ist ein Buch gegen die Hetze; es stiftet zur Zuversicht an und ermöglicht Begegnung, und darum verschenken wir es zur rechten Zeit. Schulen sind ein guter Ort für diese Begegnung.“