Da blockiert ein großes Tier den Weg zur Stadt, und ihre Bewohner:innen denken sich allerhand aus, um es zu umgehen. Nur eine von ihnen hat eine bessere Idee – in „Obacht!“, einem Bilderbuch von Kerstin Hau und Stella Dreis.
Plötzlich ist es einfach da. Wie ein Naturereignis ruht das riesige Tier vor dem kleinen Ort. Es schläft. Man kommt nicht dran vorbei. „Obacht!“, heißt es reflexartig. „Da müssen wir etwas machen“, der daraus resultierende Satz, der mehrfach wiederholt wird. „Wir“, das sind Timpe-Ma und Timpe-Pa, Wimpf und Wompf, Mienchen und zahlreiche weitere Akteure, die im Text von Kerstin Hau nicht namentlich vorkommen. Ihre Gestalten entspringen den Einfällen von Illustratorin Stella Dreis, sie wuseln mit ihren unterschiedlichen Temperamenten über die Doppelseiten dieses Gewohnheiten hinterfragenden Bilderbuchs.