„Mutter zum Zweck“

Ein Mann liegt nach acht Jahren schwerer Krankheit im Sterben. Nefeli Kavouras erzählt davon – abwechselnd aus der Perspektive seiner Frau und der gemeinsamen 16-jährigen Tochter. Ein Pferd kommt in diesem beeindruckenden Debüt auch vor.

Von Beginn an wissen wir, dass es in Gelb, auch ein schöner Gedanke einen Toten geben wird. Auf der ersten Seite ist „Das Danach“ kurz beschrieben, die Situation nach der Beerdigung und Totenfeier.

„Wir denken darüber nach, was Georg alles war. Ein Vater, ein Ehemann, ein Architekt, Pflegestufe vier, ein anderes Wesen, ein sterbender Ewignichtsterbender, ein Tier, ein Unmensch, ein tröstliches Gemüt. Wir fragen uns, ob es bei seiner Verwandlung auch um unsere eigene Verwandlung ging, und wenn ja, wer sind wir geworden?“

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