In den Sozialen Medien macht die Verkündung des Endes eines Kinderbuchprogramms die Runde, von einem weiteren las man bereits im Dezember. Was bedeuten solche Nachrichten und die Art ihrer Kommunikation für die Branche?
Der Autor Michael Stavarič postete heute auf Instagram und Facebook: „Der Leykam-Verlag beendet sein Kinder- und Literaturprogramm, die dafür zuständigen Mitarbeiter*innen werden den Verlag verlassen, die zahlreichen Autor*innen und Illustrator*innen folgen, die Begründung für diesen Schritt lautet wie so oft: Unwirtschaftlich. Unrentabel.“
Eine Aussage des Inhabers gibt es dazu noch nicht, von Seiten der Presseagentur ist zu erfahren: „Der Leykam Verlag hat sich aus wirtschaftlichen Gründen dazu entschlossen, keine neuen Buchprojekte im Bereich Publikumsbuch (Schwerpunkt: Literatur, Kinderbuch) für 2027 und später abzuschließen, sondern sich auf die anderen Programmschwerpunkte (insbesondere Wissenschaft und Pädagogik) des Verlages zu konzentrieren.“ Ein Kinderbuchprogramm für den Herbst 2026 soll es noch geben. Der Leykam Universitätsverlag soll weitergeführt werden.