„Wenn ich an sie denke, sind sie da“ – so bringt Dieter Böge die Kraft der Phantasie im Bilderbuch „Solche Freunde“ textlich auf den Punkt. In voller Schönheit entfaltet sie sich in den Bildern von Elsa Klever.
Viele Kinder haben einen unsichtbaren Freund, der sie eine Zeitlang durchs Leben begleitet. Das Kind in Solche Freunde hat gleich eine ganze Mannschaft davon. In der Anfangsszene sieht man sie auf dem Teppich im Wohnzimmer sitzen, im Kreis versammelt um ein „Mensch ärgere dich nicht“-Brett. Den Hintergrund bilden die Eltern, die auf ihre Bildschirme schauen. Auf der rechten Seite der Doppelseite wird gleich darauf die Phantasie ausgeblendet – in dem Moment, in dem der Vater nach dem Kind schaut. Er kann außer ihm nur fünf Sitzkissen und das Spielbrett sehen und scheint sich zu wundern, mit wem das Kind spricht.