Gestern wurde im Bilderbuchmuseum in Troisdorf eine Ausstellung mit Werken von Anke Kuhl eröffnet. Gezeigt wird die große Bandbreite ihres Schaffens – in dem viel Humor und Lebendigkeit steckt.
Zahlreiche Gäste hatten sich am Sonntagnachmittag bei strahlendem Sonnenschein in der Remise von Burg Wissem zusammengefunden. Sie erfuhren in einer Ansprache von Museums-Direktorin Pauline Liesen, dass Anke Kuhl auf ihre Anfrage, eine Ausstellung zu machen, zunächst einmal verhalten reagiert habe. Vor einem Jahr habe sie die Künstlerin auf der Kinderbuchmesse in Bologna angesprochen. Nach einer Bedenkzeit kam dann aber die Zusage.
Das Zögern erklärte Anke Kuhl damit, dass sie lange in einer Mischtechnik gearbeitet habe, und es Originale, so wie sie im Buch zu sehen sind, aus dieser Zeit nicht gäbe. Die Schwarz-Weiß-Zeichnungen und Skizzen wirken allerdings auch ohne Farbe überaus kraftvoll. Inzwischen arbeite sie wieder analoger: