Und tatsächlich: Gleich ihre erste Single – Kids in America, 1981 – wurde ein internationaler Hit in Europa, Asien, Australien und den USA. Das ist für eine Debütantin erst mal ein sehr großer Sprung, aber Cambodia und View from a Bridge gaben ihr recht: Synthiepop und eine Stimme, die ganz leicht erkältet klingt, trafen den Geschmack der Zeit.
1986 brachte die Coverversion You keep me hangin‘ on einen weiteren Erfolg – der aber in Deutschland und Frankreich weitaus größer war als in Großbritannien. Als Vorprogramm für Michael Jackson und David Bowie blieb Wilde präsent, aber so richtig groß wurde ihre Karriere nicht mehr. Duette, Musicals, Moderationen und Best Ofs: Immerhin war Kim Wilde mal DIE Kim Wilde.