Hacke betritt als Braunschweiger Jungdemokrat, Politwissenschaftler und studierter Journalist die Bühne und wird 1981 Sportredakteur der Süddeutschen. Aber er schreibt immer öfter das Streiflicht auf Seite 1 und beherrscht die Glosse; übernimmt Kommentare, Reportagen und Alltagsberichte aus Bonn.
Nach gut zwanzig Jahren hat Hacke sich freigeschrieben und macht sich im Jahr 2000 selbständig. Seine Kolumnen liefen schon vorher als Bücher gut, aber nun schreibt er auch für andere Zeitungen – und eigene Bücher.
Das große Buch des Liederverhörens, bekannt als Der weiße Neger Wumbaba, wird Hackes großer Bestseller. Aber auch seine Sammlung von Speisekartenfehlübersetzungen Oberst von Huhn ist amüsant. Sie verstehen, Prime of Chicken. Zuletzt beschäftigt er sich mit Betrachtungen über Anstand, Humor und Gefühl, siehe aktuelle Bestsellerliste. Lesungen bestreitet er am liebsten unvorbereitet.