Der männliche Künstler fokussiert sich linkshälftig auf eine monochromatische Studie des Beißens: Zwei Gesichter, die nurmehr Maul sind, arbeiten sich an einer Banane und an einem Croissant ab, alles in Grün. Geerdet wird diese Bisswelt durch einen ausbrechenden Vulkan, der einen Sinnzusammenhang herstellt zwischen Entstehen, Vergehen und zwischendrin was essen, während die Schrift absichtlich allen grammatischen Sachzwang verhöhnen will.
Marta hingegen ist nun in dem Alter, in dem wir alle unseren inneren Paul Klee channeln; also mit einer Flächenvielheit eine enge Farbpalette überwinden wollen. Hierbei geht Marta durchaus ökonomisch mit dem Platz um: Die Auswahl am oberen Rand deutet darauf hin, dass sie eher einer Idee als einem Ding Ausdruck verschaffen will. Die nach allen übrigen Seiten klare Abgrenzung zeigt, wer hier die Kontrolle behalten will. Signiert hat Marta das Werk mit einem Anagramm ihres Namens, damit zukünftige Generationen was zum Rätseln haben.