Tafel des Tages: Vladimir Nabokov

Die aristokratische Familie Nabokov kam 1917 nach Deutschland, um vor der Oktoberrevolution zu fliehen. Obwohl Nabokov nicht lange hierblieb, veröffentlichte er seine ersten Werke in Berlin. Auftritt Nazis, Abflug Nabokov.
 
In den USA wurde er Dozent und schrieb weiter. Französisch und Englisch beherrschte er schon in seiner Kindheit. Sein zwölftes Werk brachte endlich den internationalen Durchbruch, aber auch gehörigen Skandal. Aber dank Lolita konnte Nabokov nach Europa zurückkehren und sich ganz dem Schreiben weiterer unzuverlässiger Erzähler widmen, so wie Humbert Humbert einer war und Pawlowitsch Pnin der nächste wird.
 
Aber Schach und Schmetterlingsforschung waren ebenfalls seine Gebiete. Herrn Mayers flatterhafter Buchladen gedenkt des vielsprachigen und -schichtigen Autoren zum 127. Geburtstag und wünscht allen Menschen einen friedlichen Mittwoch.

Die Tafel des Tages beschriftet der Buchhändler und Branchenbetrachter Matthias Mayer täglich neu in seiner Buchhandlung namens Herrn Mayers Buchladen in Langenselbold. 

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