Jugendbücher

„Mutter zum Zweck“

Ein Mann liegt nach acht Jahren schwerer Krankheit im Sterben. Nefeli Kavouras erzählt davon – abwechselnd aus der Perspektive seiner Frau und der gemeinsamen 16-jährigen Tochter. Ein Pferd kommt in diesem beeindruckenden Debüt auch vor.

„Alle wollen Teenager sein. Außer Teenager.“

Eine Zeitlang in Gemeinschaft Abstand vom Alltag nehmen, um sich selbst näher zu kommen: Das versuchen die jungen Menschen, die der Film „Folktales“ in die norwegischen Finnmark begleitet. Unterstützung erhalten sie durch gute Lehrer:innen – und Schlittenhunde.

Nadelstiche der Erinnerung

Birgit Weyhes Graphic Novel „Schweigen“ erzählt die Geschichten zweier Frauen aus Deutschland, die nicht nur Opfer der argentinischen Militärdiktatur wurden. Nach der Lektüre sieht man aktuelle politische Entwicklungen mit mehr Klarheit.

„Neuer Tag, neues Buch“

Ein Mädchen glaubt, es sei ein Alien, weil es nicht in die Welt der anderen zu passen scheint. Alice Franklin hat für ihren Debütroman, der auch von Sprache handelt, einen eigenen Ton gefunden.

„Aber ich habe die Worte“

Fünf junge Menschen starten in einen neuen Lebensabschnitt mit mehr Freiheiten, dann wird einer von ihnen schwerkrank. Hilde Myklebust erzählt in „Auch am Tag leuchten die Sterne“ von großen Gefühlen sowie der Kraft von Freundschaft und Kunst.

Erhellende Grautöne

Vier Jahre Recherche stecken in Tobi Dahmens 527 Seiten starker Graphic Novel „Columbusstraße“, der die Geschichte seiner eigenen Familie im Nationalsozialismus zugrunde liegt. Ein Projekt mit zahlreichen Verbindungslinien – eine davon führt zur Geschichts-AG eines Düsseldorfer Gymnasiums.