Birgit Weyhes Graphic Novel „Schweigen“ erzählt die Geschichten zweier Frauen aus Deutschland, die nicht nur Opfer der argentinischen Militärdiktatur wurden. Nach der Lektüre sieht man aktuelle politische Entwicklungen mit mehr Klarheit.
Ein Mädchen glaubt, es sei ein Alien, weil es nicht in die Welt der anderen zu passen scheint. Alice Franklin hat für ihren Debütroman, der auch von Sprache handelt, einen eigenen Ton gefunden.
Fünf junge Menschen starten in einen neuen Lebensabschnitt mit mehr Freiheiten, dann wird einer von ihnen schwerkrank. Hilde Myklebust erzählt in „Auch am Tag leuchten die Sterne“ von großen Gefühlen sowie der Kraft von Freundschaft und Kunst.
Vier Jahre Recherche stecken in Tobi Dahmens 527 Seiten starker Graphic Novel „Columbusstraße“, der die Geschichte seiner eigenen Familie im Nationalsozialismus zugrunde liegt. Ein Projekt mit zahlreichen Verbindungslinien – eine davon führt zur Geschichts-AG eines Düsseldorfer Gymnasiums.
In seiner Graphic Novel „Zwei weibliche Halbakte“ erzählt der französische Comic-Künstler Luz Zeitgeschichte aus der Perspektive eines Gemäldes – von seiner Entstehung im Jahr 1919 bis zu seinem heutigen Platz im Kölner Museum Ludwig. Die Geschichte hinter dem Buch.
In ihrem kreativen Schaffen schlüpfen sie hin und wieder in andere Identitäten: In der Anthologie „Auf tausend Straßen“ zeigt sich, warum die Illustratorin Stefanie Harjes und der Autor Kurt Tucholsky so gut zusammenpassen.